Kategorie Archiv: coding

Gute Neuigkeiten für die Leute vom Controlling und für alle Entwickler, es gibt wieder was zu tun:

Google hat eine API für Google Analytics veröffentlicht: http://analytics.blogspot.com/2009/04/attention-developers-google-analytics.html

Insbesondere das Tracking für Flash/Flex – Applikationen klingt interessant, obwohl es das in der Vergangenheit schon aus anderen Quellen für Analytics kam.

Gestern fiel mir dieser Blogeintrag in die Hände bzw. vor die Augen: http://stairwellblog.com/2009/03/is-canvas-the-end-of-flash/

Ein recht provokanter Titel. Ist da was dran? Wird das canvas Element in HTML5 das Ende von Flash einläuten? Die Beispiele am Ende des Blogeintrags sprechen für sich. Schon sehr beeindruckend, was mit ein wenig JavaScript und canvas möglich ist, aber reicht das, um Flash in die Schranken zu weisen?

Meiner Meinung nach nicht so ganz:

  • Kein einheitlicher Standard, den man für alle Browser auf die gleiche Art benutzen kann, sofern man nicht für JS ein Framework einsetzt
  • Geschwindigkeit: AS3 ist verdammt schnell im Vergleich zu JS, mit dem Flash Player 10 ist auch Hardwarebeschleunigung der Anzeige möglich
  • Eigenheiten, welche AS3 von Java geerbt hat: Klassen, Vererbung, Packages,…
  • Nur für moderne Browser

Viele kennen Flash nur als nervende Werbung oder Intro für eine Homepage. ActionScript 3 ermöglicht aber Desktop-ähnliche Anwendungen, welche gängige JavaScript Applikationen in die Schranken weisen können. Insofern ist es vermessen zu behaupten, dass JS mit canvas Flash vollständig ersetzen kann. Es kommt hier meiner Meinung nach wie immer auf den konkreten Fall an, welche Technologie man einsetzt.

Webdesign in Leipzig und in ganz Deutschland ist überbewertet. Ich meine, Frontend-Entwickler oder Webdesigner kann sich heutzutage jeder nennen, aber die Wenigsten wissen überhaupt etwas damit anzufangen.

Fragt Ihr Euch nicht auch: Wo hört das Eine auf und fängt das Andere an?

Als den typischen Webdesigner würde ich denjenigen bezeichnen, der auf Dreamweaver schwört, für den CSS noch eher ne Baustelle ist und der sich nicht weiter um die Fehler kümmert, die er macht oder nicht macht, solange alles in den gängigen Browsern irgendwie funktioniert. Ich finde es erschreckend, was manche Schulen einem zum Thema Webdesign beibringen. Keine Webstandards, Tabellenlayout und der besagte Dreamweaver…

Ein Frontend-Entwickler sollte sich hingegen mit solchen Dingen genau auskennen: Webstandards, tabellenloses Layout, Templates mit minimalem Html, sinnvoll für die Suchmaschinenoptimierung angeordnet (Vergleichbar mit einem Schriftstück, welches man für den Leser gliedert). Dazu gehört auch das Verfolgen von neuen Entwicklungen, Tricks und Kniffen für die Gestaltung und Optimierung des Codes von Internetseiten, z.B. clevere CSS-Tricks.
Gibt es darüberhinaus die gewünschten Funktionen nicht in den geforderten Browsern, dann fügt ein Frontend-Entwickler sie per JavaScript hinzu oder kennt Skripte, die dies auf einfache Art ermöglichen. Ebenso sollte er JavaScript-Frameworks sinnvollerweise einsetzen können und deren Vor- und Nachteile kennen.

Genau aus diesem Grund ist der Webdesigner insbesondere in Leipzig vom Aussterben bedroht. JavaScript, inklusive jquery, prototype und co sollten für den Frontend-Entwickler keine Fremdworte sein. Kenntnisse in Bezug auf Flash, das Flex Framework und ActionScript3 überhaupt sind sicher auch von Vorteil. Ebenso eine gewisse Übung im Umgang mit beliebten Open Source Systemen wie Magento, WordPress, Typo3 oder Ähnlichem. Webdesigner, die statische Seiten mit Dreamweaver erstellen sind in Zeiten von WordPress und Joomla! nicht mehr gefragt.

Daher mein Wunsch für ein besseres Internet: Mehr Frontend-Entwickler, mehr Spezialisten und weniger Webdesigner.

Bei cnet gibt es eine Übersicht von 15 Online – Bildbearbeitungsprogrammen und deren Features.
Die Tabelle enthält dabei Infos zur verwendeten Technologie, der maximalen Größe der Bilddatei, die mögliche Auflösung, Kosten, ob Ebenen möglich sind und wieviele und neben Effekten auch noch Alleinstellungsmerkmale, sogenannte “Killer features”. Man findet neben Flash und Flex – Applikationen auch Seiten, welche auf HTML und Ajax setzen, was ich persönlich als besondere Herausforderung an den Entwickler betrachte, da solche Applikationen flashbasiert mit Sicherheit einfacher zu realisieren sind.

Wer also gerne kostenlos seine Bilder jederzeit bearbeiten möchte, findet hier die Übersicht.

“I just saw my life flash before my eyes and all I could see was a close tag…”

Mehr dazu.

Im Moment nicht erreichbar, sorry!

Flex Demo Applikation

Im Rahmen meiner Diplomarbeit zum Thema “Entwicklung von Rich Internet Applications mit Adobe Flex” habe ich eine Flex Demo Applikation erstellt, die einige der potentiellen Möglichkeiten des Flex Frameworks aufzeigen und in einem Live-Beispiel verdeutlichen soll. Neben der Benutzung statischer XML-Dateien gibt es auch einen Bereich, der über AMFPHP mit PHP und MySQL kommuniziert. Weitere Features sind Drag&Drop, Charting, 3D, Videos von Youtube, Flickr-Anbindung, ein Rich Text Editor (RTE) und vieles mehr.

Ich wünsche viel Spaß beim Anschauen und Ausprobieren.

Usability

Quelle: http://www.ok-cancel.com/comic/90.html

Usability

Quelle: http://stuffthathappens.com/blog/2008/03/05/simplicity/

Chuck Norris

Auch interessant:

http://tom.kulturlounge.de/blog/2010/03/27/freie-icons-finden-mit-den-besten-suchmaschinen-fur-freie-icons/

Beim Webdesign oder auf dem eigenen Desktop braucht man immer wieder mal ein paar schicke Icons. Ich habe hier einige Sammlungen zusammengetragen, mit denen man diesen Umstand beheben kann. Die Nutzungsbedingungen sind den entsprechenden Sammlungen zu entnehmen. Auch Chuck Norris findet sie gut! Viel Spaß beim Stöbern: