
Kategorie Archiv: Fun

Mach es gut, mein Alter Freund
Nachdem sich google nun bei youtube und facebook selbst langsam vom Internet Explorer 6 verschabschieden und allgemein schon zur Beerdigung des Internet Explorer 6 aufgerufen wird, wollte ich mal kurz ein paar sinnvolle Links hier verbreiten, die sich im Laufe der Zeit bei mir angesammelt haben (Lebt er noch?):
- HTML5 tags auch mit dem IE6
- Fake CSS3 mit dem IE6
- Image replacement mit text-indent auch bei <input> Buttons
- Cheat sheet und Übersicht der unterstützten CSS-Elemente aller IEs
- 25 Tipps für das IE6 Bugfixing
- Warum ist der IE6 doof? Anti-IE6-Seiten
- Machen wir doch nen besseren Browser daraus: google chrome frame
- fixed width in Internet Explorer 6
- Du kommst hier nicht rein
- Wie soll ichs richtig angehen? Ein kleiner Denkanstoß für IE6 Verweigerer
- CSS – Was der IE6 nicht kann und man ihm nur mit Tricks beibringt
- Universelle CSS nur für den IE6
- Tipps zum JavaScript-Debugging im IE6
- Update Hinweis für die eigene Seite, ebenso hier
- das Alles (und noch viel mehr) können wir machen, wenn der IE6 tot ist
- ie6fixer – Hilfe bei der Erstellung von Stylesheets
- Grundsätzliche CSS-Probleme des IE6 beheben, ebenso hier
- Laufzeitbeschränkte Virtual PC Images mit den diversen Internetexplorern
- der beste PNG-Fix für Transparenzen in pngs (meiner Meinung nach)
- Wie verhindere ich zusätzliche requests im IE6 bei mehrfach verwendeten Bildern?
- den IE6 zum IE7 oder IE8 machen (na ja, in etwa …)
Ja, mein alter Freund, was werden wir ohne Dich machen, wenn wir Dich nicht mehr zum ultimativen Feind ernennen können? Das wird ganz schön langweilig werden…
Keine Herausforderung mehr, alles wird totaler Standard, keine Bugs mehr zu beheben, die uns den Verstand kosten. Frontend- und Backendleuten wird dann der Konsens fehlen, kein Hass auf Dich mehr, der sie zusammenschweißt…
Ich glaube, ich werde mich dann wieder mehr mit dem Wetter auseinandersetzen müssen. Ganz schön kalt draußen, oder?

Heute Abend habe ich Fahrenheit durchgespielt. Fahrenheit ist eine Art (sehr guter!) interaktiver Spielfilm. Die Story kam mir vor wie eine Mischung aus “Das fünfte Element” trifft “Matrix” mit einem Schuss Maya-Okkultismus.
Klingt verwirrend? Am Anfang ist man auch genauso verwirrt, wie die Protagonisten… aber nicht umsonst hat der Stern Fahrenheit das wichtigste Spiel unserer Zeit genannt.
Fahrenheit ist im Moment für wenige Euro zu haben, dieses Spiel sollte man sich nicht entgehen lassen. Ein Gamepad würde ich allerdings empfehlen, sonst sind die Quicktime Events (Reaktionsspiele) eher schwer nur zu schaffen.
Wer chatroulette.com noch nicht kennt, bekommt in diesem Video einen netten Eindruck. Aber Vorsicht, da sind ein Haufen Perverse unterwegs…. chatroulette.com ist übrigens mit Flex gemacht.
http://www.vimeo.com/9669721Ein 17jähriger russischer Gymnasiast wollte nur eine Plattform entwickeln, um mit Freunden Videochat zu machen. Daraus ist ein Roulette geworden, mit einem Druck auf F9 wird man per Zufall zu einem Videochattenden geleitet. Das Ding gibts seit 3 Monaten, mittlerweile nutzen es bis zu 500.000 Menschen am Tag. Quelle
Passend dazu noch die Augenvagina:
Gehen drei Vögel in eine Bar. Sagt der eine: “Wolln wir einen zwitschern?”
Er im Bett zu Ihr: “Schatz, sag mir was Schmutziges!” Sie: “Küche.”
Im Dunklen verborgen, fürchtend das Licht,
das Einhorn einsam durch die Wälder schlich.
Es suchte die Sonne, das Glück – fand es nicht.
Stille umgab es, alles schien fremd,
dürstend nach Hoffnung, Liebe – vehement.
„Niemand ist da, dessen Herz für mich brennt?“
„Hier bin ich, suche mich!“, erklang eine Stimme,
das Einhorn verwirrt – ob seiner Sinne.
„Was geschehen hier für seltsame Dinge?“
Noch einmal klang es, diesmal lauter,
nun schien der Klang etwas vertrauter,
seltsam voll der gleichen Trauer.
„Hier bin ich, warum suchst Du mich nicht?“
Das Einhorn scheu zur Seite wich.
„Wo kam das her? Wer verlangt da mich?“
Verwirrt rannte es auf und ab,
weil es ihm keine Ruhe gab.
„Wo bist Du Stimme? Sprich doch, sag!“
Doch plötzlich ward Still – kein Laut mehr zu hören,
dies hörte nicht auf, das Tier zu verstören,
zu sehr ließ es sich von der Stimme betören.
„Wo bist Du nur Stimme? Warum nicht bei mir?“
Wo war sie nur hin, konnt es was dafür?
Ein eiskalter Hauch durchdrang das Revier.
So sehr wir auch suchen, so sehr wir auch flehn,
so sehr wir versuchen, das richtge zu sehn,
so schwer fällt es uns, das Glück zu verstehn.
Thomas Horster — 2009
Party im Raum der stetigen Funktionen. Sinus und Cosinus tanzen wild auf und ab, die Polynome bilden einen Ring.
Alle anwesenden Funktionen amüsieren sich prächtig, nur e^x steht alleine in der Ecke, kommt x^2 vorbei und meint: “Mensch, jetz integrier dich doch einfach mal.”
e^x darauf traurig: “Hab ich ja schon, aber das hat auch nix geändert.”



