In den 80ern haben wir aus verschiedenen Quellen unsere Mixtapes zusammengestellt. Sei es mit Schallplatten, CDs oder anderen Kassetten oder mit Hilfe von MTV und Radio. Heutzutage geht das alles viel moderner und mit weniger Aufwand direkt übers Netz mit Diensten wie Mixtape.me oder Muxtape. Beide Dienste machen sehr viel Spaß beim Webdesign, wenn man mal nicht auf seine Musiksammlung zugreifen will oder andere Angebote nicht die gewünschte Musik liefern. Für Muxtape gibt es auch eine nette, quelloffene AIR-Applikation für den Desktop von Doug McCune.
Eine weitere “neue” Quelle für Online-Musik ist vastFM, ein Youtube Mashup, welches die Suche nach Musik auf Youtube etwas übersichtlicher macht.
Mittlerweile haben sich in meinem Blog einige Links zu Seiten angesammelt, über die man an kostenlose Musik im Internet kommt. Sei es nun nur zum Anhören oder auch zum direkten Download. Aus diesem Grund folgt hier eine schnelle Zusammenfassung aller Links, damit die Übersicht nicht verloren geht.
Der König im Musik online anhören ist ab sofort nicht mehr deezer, sondern er heißt Grooveshark Lite, die freie Musikapplikation (übrigens in Flex gemacht ) der Grooveshark Community. Obwohl ich die Community vorher auch nicht kannte, bin ich hin und weg von dem riesigen Musikangebot und der tollen Applikation. Andere Dienste können da nicht mithalten, selbst obskure Musikstücke sind dort zu finden, die z.B. deezer und last.fm nicht bieten.
Laut den Betreibern des Dienstes ist dieses Angebot auch völlig legal, ebenso können Songs gegen eine Gebühr heruntergeladen werden, welche andere Community-Mitglieder auf den Dienst hochladen, eine Art P2P.
Weitere Informationen zur Firma dahinter gibt es hier.
Musicovery.com nennt sich selber “interactive webRadio” und das trifft es auch ganz gut. Man wählt seine Stimmung aus, stellt das Tempo ein und ob die Musik eher tanzbar sein soll oder nicht, ferner lässt sich noch ein Releasezeitraum der Musik (z.B. 90er) festlegen. In ersten Tests klappte dies auch ganz gut, besonders ausgefallene Musik scheint sich hier nicht zu finden, aber die übliche Radiomusik zur Arbeitsuntermalung. Die Playlist wird als lustig-bunte Kette dargestellt.
Die Soundqualität ist dabei eher na ja, aber webradios klingen sonst auch nicht viel besser. Zahlende Kunden sollen eine bessere Qualität bekommen. Die Bedienung ist insgesamt etwas fummelig, da müsste nochmal was getan werden. Insgesamt eine sehr lustige und kreative Idee, die man mal ausprobieren sollte. Der Dienst wird mit Sicherheit seine Freunde finden.
Ja, wenn das mal keinen Post wert ist. 9 Songs vom neuen “Nine Inch Nails” Album gibt es kostenlos zum Download. Ebenso das gesamte neue “The Charlatans” Album zum tiefladen.
Dies alles legal und von den Bands selber so gewollt.
Wer sich des Weiteren mit diversen Online-Musikdiensten herumschlagen will und sich die gespielten Songs wegschnappen möchte, sollte sich Freemusiczilla anschauen.
Wer gerne Klingeltöne selber machen möchte, kann dies bei audiko.net ab sofort tun. Entweder lädt man sich dort die vielen schon erstellten Klingeltöne herunter oder kann einen beliebigen Song dort hochladen und entsprechend schneiden und faden.
Das geht alles herrlich unkompliziert in einer kleinen Flashapplikation. Die Klingeltöne sind im Format MP3.